Rückblick 2013 per Powerpoint Präsentation

Rückblick 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.2 MB

Hinweis:

Ein Rückblick auf ein aktives Jahr unseres Vereins!

Die Präsentation wurde mit "Power Point 2010" erstellt.

Wenn Sie ein älteres Programm haben, kann es sein, dass die Formatierungen nicht hundertprozentig übereinstimmen.

Weihnachtsfeier im EDO in Wees

 

27. November 2013

Wer kennt dies nicht – im Monat Dezember geht es fast überall ein wenig hektischer zu als in den restlichen Monaten des Jahres. Soll doch für’s Fest noch sooo Vieles vorbereitet und bedacht werden, dazu die Einladungen zu allerlei Veranstaltungen in dieser Zeit, da sind Termine oft schwer festzulegen. Unser LandFrauenVerein hatte mit seinem Datum zu einer vorweihnachtlichen Feier genau den richtigen Zeitpunkt getroffen, denn der Saal im EDO in Wees war zur Freude der Veranstalter sehr gut ausgelastet.

 

Die Tische waren - wie schon in den vergangene Jahren - sehr hübsch gedeckt. Stollen, Schmalzbrote sowie Plätzchen warteten darauf verputzt zu werden. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Edith Winkler stärkten sich alle bei Kaffee oder Tee an den guten nahrhaften Sachen. Selbstverständlich kam die Unterhaltung nicht zu kurz, denn viele hatten sich länger nicht gesehen und so gab es doch Etliches an Neuigkeiten auszutauschen.

 

Es wurde Punsch mit und ohne „Schuss“ serviert und um die Zeit gut zu nutzen, bis die bestellte Musikgruppe auftrat, sangen wir vorweihnachtliche Lieder. 

 

Das Folkensemble „Die Landstreicher“ mit Violinen, Gitarre und Kontrabass spielte deutsche und skandinavische Folkmelodien worunter einige eigene Kompositionen waren. Sehr eigenwillig aber gut anzuhören die Interpretationen im Folkstil von „Sah ein Knab‘ ein Röslein steh‘n“, oder mit Maultrommeln beginnend und nach und dem Einsetzen der Instrumente von „Es kommt ein Schiff geladen“. Die Gruppe unter der Leitung von Christiana Voß hat bereits einige Male an Veranstaltungen in Kaustinen/Finnland und Folk Baltica mit Erfolg teilgenommen. Ihr Auftreten wurde mit viel Beifall und kleinen Geschenken belohnt.

 

Zum Abschluss hörten wir zwei kleine Geschichten, die in die Weihnachtszeit passten,  geschrieben und vorgelesen von der Autorin Brigitte Cleve. Sie hießen „Schöne Bescherung“ und „Zwischen den Festen“. Mit dem anschließenden Beifall brachten die Zuhörer ihren Dank für das soeben Gehörte zum Ausdruck. Es wurde nachgefragt, ob und wo noch andere Geschichten von Brigitte Cleve zu erwerben sind.   

 

So war ein schöner Abend sehr schnell vergangen und man verabschiedete sich mit den besten Wünschen für’s Weihnachtsfest und das Neue Jahr.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ursel Ebel-Whitcomb

 

 

 

 

Pilates mit Ingrid Andresen

Im September begann ein Kursus über insgesamt acht Lehrstunden. Eine kleine Gruppe hatte sich bei der Physio-Therapeutin Ingrid Andresen angemeldet und ist seit dem gerne dabei.

 

Nachdem  uns erklärt wurde, was Pilates ist – nämlich eine sanfte aber wirkungsvolle Trainingsmethode für Körper und Geist, erfunden und entwickelt von Joseph H. Pilates – fingen die Übungen an.

 

Besonderes Augenmerk gilt der Körpermitte. Darauf werden wir jedes Mal erneut hingewiesen. Es sind eigentlich recht sanfte und einfache Übungen und doch kommt man ins Schwitzen oder hat später etwas „Muskelkater“. Der Sport ist ein Wechsel zwischen Muskeldehnung und –kräftigung. Vor allem die Tiefenmuskulatur wird angesprochen! Ein Fitnesstraining, das als Bodenübung auf Matten oder im Stehen durchgeführt wird. Da wir mehr oder weniger alles Anfänger bei Pilates sind, wurde mit den einfachen Übungen angefangen, die es trotzdem in sich haben und effektvoll sind. Pilates soll Muskeln und Gelenke wieder in Schwung bringen ohne sie zu belasten.

 

Es macht Spaß und ich freue mich stets auf den nächsten Mittwoch-Vormittag.

 

U. Ebel-Whitcomb

 

Fit mit Herbst und Wintergemüse

31. Oktober 2013

 

„Fit mit Herbst- und Wintergemüse"

so lautete das Thema am Kochabend für sechzehn Land-Frauen, die voller positiver Erwartungen und Tatendrang in die Schulküche Munkbrarup kamen.

 

Sünje Thiessen, extra aus Wester-Ohrstedt angereist, hatte viele leckere Zutaten für tolle Rezepte im Gepäck. Mit ihrer herzerwärmenden und lockeren nordfriesischen Art, sorgte sie wieder für eine entspannte und ungezwungene Atmosphäre. So ging das Kochen noch mal so leicht von der Hand.

 

Unter Sünjes fachkundiger Anleitung wurden 11 Rezepte von jeweils zwei oder drei Kursteilnehmerinnen mit viel Elan und Begeisterung gekocht und gebacken. Natürlich wurde anschließend alles reichlich verkostet und verzehrt. Den Auftakt machte ein leckerer Apfel-Zimt-Punsch garniert mit herrlicher dicker Schlemmersahne aus Witzwort. Richtig getrunken ist dieser, so Sünje, wenn man einen weißen Sahnebart hat, was auch den meisten genussvoll gelang.

 

Es folgten dann Leckereien wie spanische Kürbissuppe mit Kürbisbrötchen (neu war für mich, dass die Hände zum Ausformen der Brötchen mit Öl eingerieben wurden – klappte sehr gut), Zanderfilet auf Steckrüben-Möhren- und Kartoffelgemüse, Lachs-Quiche (auch hier isst das Auge mit), Spitzkohlpfannkuchen mit einer Garnitur aus Cremefraiche, Krabben und Kresse (ein Hit und super lecker), Rote Beete Salat, Sellerieklopse und Filet mit Wirsing im Blätterteig. Zum krönenden Abschluss wurden wir alle mit einem Aprikosen-Apfel-Kompott verwöhnt. Der Clou bei dieser Kreation, die Dekoration mit karamellisierten Zimt-Wallnüssen.

 

Viel zu schnell ging der Abend vorbei. Aber alle waren sich einig, es war ein rundum gelungener Abend und alle gingen gesättigt und mit ein paar Kostproben, neuen Rezepten, Tipps und Anregungen nach Hause.

 

Heike Kroll

 

Besuch im Rumhaus "Johannsen" in Flensburg

19. September 2013

 

Wie aus Zuckerrohr Rum hergestellt wird, wollte der LandFrauenVerein Munkbrarup u.U. etwas genauer wissen und besuchte das letzte traditionell produzierende Rumhaus in Flensburg. Im alten Zollpackhaus (heute Schifffahrtsmuseum) trafen wir uns, um uns für die Führung mit Kaffee und Kuchen zu stärken. Danach spazierten wir zur Firma Johannsen.

 

Im circa 300 Jahre alten historischen Gebäude in der Marienstraße mit einem mächtigen runden Treppenturm – der Marienburg – befindet sich der Firmensitz. Auf dem malerischen Hof wurden wir sehr nett und freundlich von Günther Storrer begrüßt. Zuerst führte er uns in die Fabrikationsräume, damit wir einen Eindruck von der Produktion und Abfüllung der Getränke in Flaschen bekamen. Es ist nicht sehr groß und vieles ist hier noch Handarbeit. Man setzt lieber auf Qualität als auf Massenware.

 

Durch den Treppenturm gelangten wir in die obere Etage in den Raum für weitere Erläuterungen und die Verkostung. Wie hieß es gleich zu Anfang bei dem kleinen Film: „Herzlich Willkommen im Rum-Haus Johannsen, auf einen Schluck Kulturgeschichte“ und „In den Fässern ruht das Gold aus Jamaika“. Die über 130-jährige Firmengeschichte begann in der Großen Straße. Erst später zog man an den jetzigen Standort. Zucker und Rum begründeten einst den Wohlstand der Stadt. Nach dem 2. Weltkrieg waren es noch 29 Firmen, die den Flensburger Rum-Verschnitt herstellten. Dieser besteht aus einer Mischung von hochprozentigem und hocharomatischem Pure Rum, Wasser und Agraralkohol. Eine Lagerung in Fässern aus amerikanischer Eiche gibt dem Rum ebenfalls eine besondere Geschmacksnote. Die geschmacklichen Unterschiede in den Rumsorten sind das Geheimnis, das jeder Hersteller gut hütet. So stellte bereits der Urgroßvater des jetzigen Firmenchefs den 1878 Jubiläums-Rum her, der noch heute im Sortiment ist und uns bei der Verkostung gut mundete. Die Unterschiede zwischen Original-Rum, Echter Rum und Rum-Verschnitt erklärte Günther Storrer uns ebenfalls.

 

Eigentlich schade, dass die traditionelle Verschnittkunst von Rum nur noch von einer Firma in Flensburg ausgeübt wird.

In der „Hökerei“, die im Vorderhaus untergebracht ist, stehen verschiedene Rum-Sorten, Liköre, Süßes vom Rum und anderes zum Verkauf bereit.

 

U. Ebel-Whitomb

 

Nord Art

28. August 2013

 

Gemeinsam mit dem evangelischen Frauenkreis, Munkbrarup, besuchte der LandFrauenVerein Munkbrarup u.U. die Ausstellung im Kunstwerk Carlshütte. Die alte Eisengießerei von 1828 bietet mit ihrem Fabrikhallencharme viel Platz, um Kunstwerke der verschiedensten Art ins „rechte Licht“ zu rücken. Geht man dann durch den Skulpturenpark, so findet man Kunst und Natur in einem harmonischen Einklang vor.

Regina Maack vom Frauenkreis hatte für uns eine Führung gebucht, so dass wir einen guten Einstieg bekamen. Seit 1999 gibt es die NordArt und hat sich zu einer der größten jährlichen Kunstausstellungen in Europa gemausert. Hierüber, sowie von der Entstehungsgeschichte und sehr viel über die gezeigten Kunstobjekte erzählte uns in netter, verständlicher Form Almut Rix etwas.

 

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt bei den baltischen Staaten. Zuerst sahen wir in der „Wagenremise“ Bilder von Künstlern dieser Länder. Im Freien erkläre sie einige Objekte wie: Muse der Industrie – (Inga Aru & Wolfgang Gramm) eine große Eisenplatte, aus der die einzelnen Teile ausgeschnitten waren und die Figur daneben stand. Ins Auge fiel eine sehr große Granitskulptur – Fluss Wolga – (Alexander Taratynov) sie ist 2 m hoch. Es war gut, dass Erklärungen zu vielen Dingen kamen, sonst hätten wir die tollen Gusseisenbänke und -stühle gar nicht so bewusst wahrgenommen. Diese können – wie alles andere auch – käuflich erworben werden. Uns boten sie eine willkommene Gelegenheit, um zwischendurch einmal zu sitzen.

 

Nun gingen wir in die große Halle. Davor sahen wir das Werk Ritt (Christa Biederbick) stehen. Erklären konnte man es eigentlich nicht, es ging zu sehr ins Reich der Fantasie. In diesem riesigen Fabrikgebäude können die Kunstwerke sehr gut und individuell einen Platz bekommen. Auch hier war Almut Rix eine gute und sehr kompetente Erklärerin. In einem tiefer gelegenen Raum befanden sich fünf „weiße Männer“, die der Künstler - Gerd Paulicke - als Stelzenläufer in sehr verschiedenen Posen dargestellt hat. Hier war die Führung nach zwei Stunden zu Ende und wir gingen zum Kaffeetrinken in die „Alte Meierei“.

 

Danach konnte jeder nach eigenem Geschmack den Skulpturenpark oder die Ausstellungsräume mit viel Zeit erkunden. Bei dem wunderbaren Wetter war der Aufenthalt im Park sehr angenehm, denn dort ist ein schöner, alter Baumbestand, der einen tollen Rahmen für die Kunstobjekte darstellt. Hier sahen wir das Werk von Peter Lundberg mit Namen Katla. Es ist so etwas wie das Wahrzeichen von Carlshütte geworden, so wurde es uns bei der Führung erklärt.

Das Echo auf diese Fahrt war sehr positiv!

 

U. Ebel-Whitcomb

 

 

Dialog in Gelb

LandFrauen bitten zu Tisch - 10. August 2013

 

Ja, bei so einer Einladung denkt jeder zuerst an leckeren Kuchen oder andere kulinarische Genüsse. So war es am Samstag an der Flensburger Hafenspitze allerdings nicht gemeint. Diesmal waren die Tische zum gemeinsamen Kommunizieren über die verschiedensten Themen gedacht. In Ruhe und etwas Zeit miteinander zu sprechen über Dinge wie Bildung, Kultur oder den vielen Bereichen, die uns vor allem im sozialen wie auch politischem Umfeld täglich begegnen. Kleine Häppchen waren vorbereitet und wurden rumgereicht, denn mit knurrendem Magen ist eine Diskussion nicht so prickelnd – man ist abgelenkt.

 

Durch einen Regenschauer etwas verspätet, begrüßte die Vize-Präsidentin des Landesverbandes der LandFrauen Birgit Feddersen die anwesenden Ortsgruppen des Kreisverbandes Flensburg, die Landtagsabgeordnete Simone Lange, die Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar sowie die Frauen von den eingeladenen Vereinen/Verbänden (wie z.B. Club der Unternehmerinnen, die Soroptimisten, das Frauenwerk und die evangelische Frauenhilfe sowie der Sozialdienst Nordschleswig, Kollund) und eröffnete somit offiziell die Veranstaltung.

 

Die Stände waren in gelb gehalten und die Tische wurden von meist gelben Blumen geschmückt, so sah alles sehr freundlich aus; passend zum Motto: LandFrauen stellen sich vor – Dialog in Gelb.

 

Durch Ertasten von unterschiedlichen Teilen, Bastelarbeiten, das Kennenlernen von Techniken zum Servietten falten, durch Bücher am Stand von Brigitte Cleve oder einfach nur durch freundliche Worte wurden Kontakte hergestellt und Gespräche geführt. Leider zwangen nochmals Regenschauer Veranstalter und Gäste unter die schützenden Zeltdächer am Stand.

 

Trotz dieser Widrigkeiten kann die Veranstaltung als Erfolg gewertet werden, denn es wurden interessante und gute Gespräche mit den Vorbeikommenden geführt. Darunter waren wichtige und bekannte Leute. Der Info-Stand ist viel aufgesucht worden und vom ausliegenden Informationsmaterial nahmen sich die Besucher gerne etwas mit. Leider konnten nur sehr wenige eigene Mitglieder begrüßt werden.

 

Etwas in dieser Art zu wiederholen, ist gewiß eine Überlegung wert.

 

U. Ebel-Whitcomb

 

Internationale Gartenschau Hamburg

 07. August 2013

 

Alle 10 Jahre findet eine internationale Gartenschau statt. Hamburg war diesmal der Ausrichter und legte dieses Event in den Stadtteil Wilhelmsburg. Gleichzeitig wurde kurz vor der IGS die IBA (internationale Bauausstellung) eröffnet. So wird die größte bewohnbare Stadtinsel Europas nach und nach ein völlig neues Stadtbild erhalten.

Wir haben uns von dieser großen Veränderung selbst ein Bild bei unserem Besuch (46 Personen) gemacht.

 

Vom Eingang West strebten einige zielstrebig zum Haltepunkt der Monorailbahn, um die Anlage Stück für Stück aus der Höhe zu sehen. Bei jeder Station konnte ausgestiegen werden. Später ging‘s dann nach Bedarf weiter. Vorweg sei gesagt, alles kann man nicht an einem Tag ansehen, dazu ist das Gelände zu weitläufig und etwas genauer hinschauen möchte man auch. Durch die Aufteilung in verschiedene Themenbereiche, konnte sich jeder aussuchen, was ihn interessierte.

 

Die Blumenrabatten verführten zu zahlreichen Fotos. Die Rosen waren teilweise verblüht, dafür zeigten sich die Dahlien von ihrer prachtvollsten Seite. Aber nicht nur sie, viele große und kleine Blumen wetteiferten darum die „Schönste“ zu sein. Bei dem Gang durch die Welt der Kontinente fiel am meisten die Kiefer auf dem Felsen ins Auge, er stand für Sansibar. Die schon vorhandenen Kleingärten sind gut in die IGS integriert. Sie sind von ihren Besitzern teilweise toll herausgeputzt und angelegt. Für Kinder und Jugendliche gab es viele Stellen, wo sie spielen/toben konnten und natürlich war für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Die Blumenhalle hatte Fuchsien und Orchideen zu bieten. Sie sollte in den nächsten Tagen neu gestaltet werden. Gut aussehend waren die Wasserhäuser, die ganz neu im Rahmen der IBA gebaut worden waren. Auch andere Gebäude, die im Rahmen der Neugestaltung von Wilhelmsburg bereits fertig gebaut waren machten neugierig, wie später einmal alles aussehen wird. Das Gesehene ausführlich zu beschreiben würde zu weit führen, am besten schaut man es sich selber an!

 

Alles in Allem war es ein schöner, sonniger Tag mit vielen neuen Eindrücken und Ideen, wie man im eigenen Garten etwas verändern könnte.

 

U. Ebel-Whitcomb

 

Schlösser und Gärten Südostenglands

 08. bis 15. Juni 2013

 

Wer schöne Gärten und parkähnliche Anlagen liebt, sollte unbedingt nach Großbritanien reisen. Die Auswahl ist sehr groß und es fällt schwer, den schönsten Garten herauszufinden, denn jeder hat auf eine andere Art Charme und Ausstrahlung.

 

Wir machten uns voller Erwartung per Bus auf den Weg. Selbstverständlich wurden alle paar Stunden Pausen eingelegt. Diese nutzten wir nicht nur zu den üblichen „Rauch- und Wasserspielen“ – nein, es wurde von Ingrid Andresen stets zu einer lockeren Gymnastik aufgefordert. Dem kamen viele gerne nach.

 

Damit die Etappen nicht zu lang wurden, war in Straelen (nahe der holländischen Grenze) auf der Hin- und Rückreise eine Zwischenübernachtung. Es ist ein netter kleiner Ort, in dem wir gerne noch einen Spaziergang machten.

 

Die Fährüberfahrt Dover – Calais verlief ruhig. Bevor wir zu unserem Hotel in Maidstone/Kent kamen, war ein Rundgang mit Führung in Canterbury angesagt. Wir erfuhren sehr viel über die Geschichte der Stadt und vor allem der Kathedrale. Richtig berühmt wurde sie durch den Mord an Thomas Becket 1170. Viele Menschen pilgerten bis zur Reformation zu seinem Totenschrein. Die Reiseleiterin Elona verstand es, die Geschichte und Geschichten lebendig zu schildern. Zum Beispiel, dass um 1500 Weber aus Frankreich, die dort wegen ihres Glaubens (Hugenotten) verfolgt wurden nach Canterbury geholt wurden. Wolle gab es hier genug, nur an der Verarbeitung haperte es. So kam Wohlstand in die Stadt. Die Zeit war viel zu kurz für die vielen Dinge, die sie uns nahe bringen wollte. Da Sonntag war und eine Veranstaltung stattfinde sollte, konnten wir die Kathedrale nicht von Innen betrachten. Dies wurde auf der Heimreise nachgeholt.

 

Zwei Gärten standen am nächsten Tag zum Besuchen auf dem Programm. Auf der Fahrt dorthin, sahen wir oft die für Kent so typischen Hopfendarrtürme. Heute sind nur noch wenige in betrieb, um den Hopfen darin zu trocknen. Die meisten sind zu beliebten Wohnhäusern umgebaut. Auf die vielen hohen Hecken machte uns Elona ebenfalls aufmerksam. Diese werden immer höher und nicht so wirklich fühlt sich der Besitzer für das Beschneiden verantwortlich.

 

Durch einen Halt in Royal Tunbrigde Wells lernten wir diesen kleinen, hübschen Ort kennen, der seine Entstehung der Entdeckung einer eisenhaltigen Quelle 1606 verdankt. Sie ist heute recht unscheinbar mitten im Ort und das Wasser wird als „Heilwasser“ angeboten. Von uns probierte es niemand.

 

In „Sheffield Park Garden“ erwartete uns eine wunderschön gestaltete Anlage. Der Garten wurde im 18. Jh. vom Landschaftsgärtner Lancelot „Capability“ Brown angelegt. Er wird auch „Garten für alle Jahreszeiten“ genannt. Viele verschiedene Farben und Arten von Rhododendron sorgten immer wieder für tolle Fotomotive. Aufmerksamkeit erhielt auch der Baum „Giant Redwood oder Wellingtonia“, der Umfang seines Stammes war riesig. Es machte Freude all das Schöne zu betrachten.

 

Nach einem schnellen 3-Gänge-Menü am Bus – bestehend aus Würstchen, Brot sowie Senf/Ketchup – ging’s weiter nach “Sissinghurst Castle“. Hier erwartete uns ein völlig anders gestalteter Garten. Angelegt ab 1930 von Vita Sackville-West und ihrem Mann Harold Nicolson. Zur Trennung der einzelnen Gartenabschnitte wie Rosen-, Bauern-, Kräutergarten und noch etlichen anderen, dienen akkurat geschnittene Hecken. Dieses war vom Doppelturm – einer der ältesten Bestandteile von Sissinghurst Castle – sehr gut zu erkennen. Die Anlage zählt mit mehr als 160.000 Besuchern jährlich zu einer der beliebtesten Gartenanlagen.

 

Am nächsten Tag führte uns der Weg zuerst nach „Leeds Castle“ einem Wasserschloss, angelegt auf zwei Inseln. In den über 1000 Jahren seines Bestehens hat das Schloss viele Kämpfe überstanden, mächtige Staatsmänner beherbergt und zahlreiche Künstler inspiriert. Heute sind Schloss und Gärten ein Erholungszentrum in der Grafschaft Kent. Dass die Anlage so gut erhalten ist, geht vielfach auf Lady Olive Baillie zurück, die ein Großteil ihres Vermögens in die Erhaltung des Geländes und der Gebäude steckte. Der Rundgang durch das Schloss vermittelte einen guten Eindruck wie hier früher und in der Neuzeit gelebt wurde. Im zweiten Weltkrieg diente es vorübergehend als Krankenhaus. Wir machten noch einen Spaziergang durch die Gartenanlage bis hinauf zum Hügel. Hier sind ein Irrgarten mit Gruselgrotte und ein Imbissplatz angelegt. Alles wirkt sehr schön und gepflegt.

 

Nach einer Mittagspause in Tenterdem ging es weiter nach „Great Dixter“, East Sussex. Hier erwartete uns eine völlig andere Gartenstruktur. Der Gartenstil der Arts & Crafts zeigt die eingegrenzten Bereiche wie West-Garten, eingemauerter Garten oder Senkgarten mit Wasserbecken, alles in der Nähe zum Haus. Die Bepflanzung war sehr dicht und eng, so dass ein Beet ins andere überging. Leider regnete es leicht, was für die Besichtigung ein Nachteil war. Bei Sonnenschein wären die vielen Blumen sehr viel besser zur Geltung gekommen. Dieser Garten gilt als Vorbild für englische Blütengärten. Im Haus fiel der Innenraum - gleich nach dem Eingangsbereich - durch die Höhe auf, die bis zum Dach reichte. Allerdings nicht im ganzen Haus, es gab in einem Teil eine obere Etage. Hier war ein Wohnraum, der neben dem älteren Mobiliar einige sehr eigenwillige Möbelstücke (Stuhl und Tisch) aufwies, wie man sie hier keinesfalls vermutete. Auf der Rückfahrt fuhren wir noch in Tudeley vorbei, wo es in der All Saints Church die Chagall Fenster zu sehen gab. Gestiftet von Sir Henry d’Avigdor-Goldsmid in Erinnerung an seine Tochter Sarah (21 J.), die 1963 bei einem Segelunglück ums Leben kam.

 

Ab heute ist Sally unsere Reiseleiterin. Auf der Fahrt nach „Hever Castle“ erzählte sie uns viel über englische Geschichte und die Grafschaft Kent - heute größtes Obstanbaugebiet. In Hever Castle ist Anne Boleyn aufgewachsen, sie war die zweite Frau von König Heinrich VIII., in dessen Besitz das Anwesen nach dem Tod von Annes Vater kam. Die Besitzer wechselten häufig bis es Anfang des 20. Jh. von William Waldorf Astor erworben wurde. Mit großem Aufwand restaurierte dieser alles und erweiterte es um einige Gästehäuser im Tudor-Stil. Das Anwesen ist heute ein Konferenzzentrum, jedoch zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich. Wir gingen erst durch den parkähnlichen Garten. Wie auch die Anlagen zuvor, war er mit viel Liebe und Bedacht angelegt. Es machte Freude, darin spazieren zu gehen und Aufnahmen zu machen. Zum umfangreichen, vielfältig gestalteten Garten zählt unter anderem ein Rosen- und italienischer Garten sowie ein großer See. Interessant waren die Gruppen von Formbüschen. Der Rundgang im Castle zeigte erst etwas von den alten und älteren Dingen wie Rüstung, Waffen, Einrichtung und mehr, bevor man in die Räume kam, die die Zeit der Familie Waldorf Astor widerspiegelte. In der kleinen schlichten Dorfkirche gegenüber, konnte man die Grabplatte von Anne Boleyns Vater sehen. Natürlich fehlte der Pub nicht neben der Kirche.

 

Auf engen Straßen fuhr der Bus uns nach „Wisley Garden“. Diese Anlage der ehrwürdigen königlich englischen Gartenbaugesellschaft wurde 1804 gegründet. Die Aus- und Fortbildung von Gärtnern oder Hobby-Gartenfreunden hatte hier schon immer einen hohen Stellenwert. Leider ist die Anlage so groß, dass man viel Zeit haben muss, wenn man einen vollständigen Rundgang machen möchte. Wir sahen uns intensiv in den Glashäusern um, die unter anderem wunderschöne Orchideen, duftende Kräuter, eine Kakteenanlage und viele tolle Kübelpflanzen enthielten. Die verschiedenen Arten von Geranien erregten besondere Aufmerksamkeit. Davon hätte man gerne welche im eigenen Garten, der Terrasse oder auf dem Balkon. Dieser Garten ist ein Höhepunkt jeder englischen Gartenreise!

 

Nun stand London auf dem Programm. Auf der Fahrt hörten wir wieder sehr viel über englische Geschichte und wie es sich heutzutage in England lebt. Es wurden etliche Fragen gestellt, die sich um das Königshaus, Schulwesen oder den Alltag drehten. London wurde 43 v. Chr. von den Römern gegründet. City of London ist die Gründerzelle der Stadt. City of Westminster kam später durch die Angelsachsen. Beide Teile haben noch heute eine eigene Verwaltung. Man sagt: In der City of Westminster gibt man das Geld aus, in der City of London wird es verdient. Ein silberner Greif kennzeichnet das Bankenviertel. Per Bus fuhren wir durch die Innenstadt, was dem Fahrer echte Fahrkunst abverlangte, denn wegen der anstehenden Geburtstagsfeier für die Queen, waren schon viele Absperrungen aufgestellt. In Convent Garden machten wir Mittagspause. Dann ging’s zurück zum Hotel.

Die abwechslungsreichen und schönen Tage waren viel zu schnell vorbei und die Heimfahrt stand an. Wir hätten es vorher kaum für möglich gehalten, dass wir sechs so tolle und unterschiedliche Gärten sehen würden. So fuhren wir – wie auf der Anreise über Canterbury und Straelen - voller neuer Eindrücke nach old Germany.

 

U. Ebel-Whitcomb

 

Wanderung im Blixmoor

31. April 2013

 

Inge Hansen hatte zu einer kleinen Exkursion in das Blixmoor bei Wees eingeladen und 21 LandFrauen sowie 1 LandMann waren sehr interessiert daran, kennenzulernen, welche Vielfalt an Pflanzen dort angesiedelt ist.

 

Auf einem alten Knüppeldamm, auf dem früher Torf abtransportiert wurde, kamen wir zur Wasserfläche. Hier fiel einem spontan das Lied ein „Alle Birken grünen in Moor und Heid‘…“, denn das Gebiet sah wunderschön aus, wie es so im Sonnenschein vor uns lag. Allerdings war das Wollgras etwas zerzaust durch den Regen in den Tagen vorher. Inge machte uns auf einige Pflanzen aufmerksam wie: Vielblütiger Weißwurz, Sternmiere, Waldmeister und den selteneren Siebenstern. Auch der Moorfrosch und Kamm-Molch haben hier ihren Lebensraum.

 

Das Blixmoor ist ein „Übergangsmoor “mit einer Gesamtgröße von ca. 11 ha (ohne das Waldgebiet drum herum). Es entwickelt sich zu einem Hochmoor hin. Hochmoore sind sehr wichtig, weil sie CO2 aufnehmen. Das ganze Gebiet ist Staatsforst und wird vom Forstamt Glücksburg verwaltet.

 

Wir kamen dann in den übergangslos angrenzenden und naturnah bewirtschafteten Waldkomplex. Hier wachsen vor allem Buchen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Lichteinfall fanden wir große Kissen von Wald-Sauerklee, Knoblauchrauke, Wald-Engelwurz (die Wurzel ist ein altes Heilmittel), rosa Lichtnelke. Storchenschnabel, Wiesenkerbel - der bereits blühte, Gundermann, Ehrenpreis und noch manches andere mehr. Ein Hase hoppelte vorbei und die Fährte von Rehen zeichnete sich auf dem feuchten Boden ab. Der Spaziergang war nicht nur lehrreich sondern auch sehr schön und erholsam. Nach ca. 2 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt.

 

Nun erwartete uns ein tolles Grillbuffet bei Inge daheim. So klang der Tag mit einem ganz guten Gefühl aus.

 

U. Ebel-Whitcomb

 

Besichtigung der Stadtwerke Flensburg

23. April 2013

 

Jeder hält es für selbstverständlich, das durch nur eine Handbewegung Wasser, Gas, Strom oder Fernheizung in unserer Wohnung ankommt. In der heutigen Zeit legen wir Wert darauf, dass alles nach Möglichkeit auch „Öko“ ist. Der LandFrauenVerein Munkbrarup und Umgebung wollte es genauer wissen und besuchte mit 24 Teilnehmern die Stadtwerke in Flensburg.

 

Dieter Scholz - ein Mitarbeiter - begann mit einem interessanten Vortrag, der durch eine Bilddokumentation unterstützt wurde und uns einen Überblick der Geschichte des Werkes von damals bis heute zeigte.

Die Stadtwerke begannen 1854 mit der Gasversorgung in der Gasstraße. 1910 wurde das Gaswerk in die Batteriestraße verlegt. Bereits 1881 kam eine zentrale Wasserversorgung dazu und 1894 begann die Versorgung mit Elektrizität. Ein Foto erlaubte einen Blick in die Turbinenhalle um 1920. Diese Halle mit ihrem schön gefliesten Fußboden besteht heute noch. Allerdings haben sich die Stadtwerke zwischenzeitlich enorm vergrößert und verändert – sie sind gewachsen, genau wie die Stadt. Die meisten von uns konnten sich noch gut daran erinnern, dass 1969 mit dem Ausbau des umweltschonenden Fernwärmenetzes in Flensburg begonnen wurde.

 

Inzwischen geht die Lieferung von Strom und Fernwärme weit über die Grenzen Flensburgs hinaus; ja, sie macht sogar den größeren Teil aus. Grafiken verdeutlichten uns den Aufbau des Werkes sowohl in Bezug auf die Organe der Gesellschaft, des Personalaufbaus und die Größe der heutigen Anlage an der Batteriestraße. Ein neues Kesselhaus befindet sich gerade im Aufbau und eine computergefertigte Ansicht zeigte uns, wie sich die Stadtwerke demnächst von der gegenüberliegenden Hafenseite aus präsentieren.

 

Das Werk ist zukunftsorientiert wie die Positionierung zeigt, Zitat: “Die Stadtwerke Flensburg werden durch ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften dauerhaft als regionaler Energieversorger und kommunaler Wertschöpfungspartner der Stadt Flensburg erhalten bleiben.“

 

Zur Energiegewinnung werden folgende Brennstoffe verbraucht: Kohle, die aus Russland und Kolumbien angeliefert wird, Schwer-/Heizöl, Ersatzbrennstoffe sprich: Müll sowie Holzhackschnitzel. Ab ca. 2016 soll die Kohle teilweise durch Erdgas ersetzt werden, so steht es im „greenconzept“ dessen Ziel es ist, 2050 ein CO2-neutrales Kraftwerk zu fahren.

 

Per Grafik wurde uns erklärt, wie ein Kessel mit Kohlenstaubfeuerung funktioniert. Beim Rundgang über die Anlage, konnten wir durch ein kleines Fenster in so einen Kessel schauen. Ebenso verdeutlichte uns eine Grafik die Töchter und Beteiligungen des Konzerns.

Zum guten Flensburger Wasser ist noch zu sagen, dass es teilweise aus artesischen Brunnen sprudelt, was heißt, dass es unter dem Druck höherer Grundwasserschichten selbsttätig an die Oberfläche kommt.

Nach 1 ½ Stunden Theorie erfolgte der interessante Rundgang über das Gelände.

 

Ursel Ebel-Whitcomb

 

 

 

Vortrag über Diabetes

13. März 2013

 

Wie eng unsere Ernährung und die Bewegung mit dem Krankheitsbild Diabetes zusammenhängt, wurde durch den Facharzt Dr. Hans Arnold Rundfeldt, Flensburg, an diesem Abend sehr stark verdeutlicht.

 

Die LandFrauenVereine Munkbrarup und Umgebung sowie auch Grundhof hatten zu dem Vortrag in den Birkhof in Wees eingeladen. Leider schickte „Petrus“ am Nachmittag eine größere Menge Schnee, so dass nur 10 Interessierte den Weg zu der Veranstaltung wagten. Diese erhielten allerdings einen ausführlichen Bericht über die Ursachen und Gefahren dieser Krankheit.

 

Die Erkrankung gliedert sich in 5 Formen:

  • Diabetes mellitus Typ I;
  • Typ II und
  • Typ III sowie
  • Schwangerschaftsdiabetes und
  • verschiedene seltene Formen von Diabetes.

 

-10 % der Diabetiker leiden an Diabetes Typ I, der in jedem Alter auftreten kann. 80-90 % leiden an einem Diabetes Typ II, ursächlich ist Fehlernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel!

Der Diabetes mellitus zählt seit langem zu den großen „Volkskrankheiten“. Aufgrund seiner hohen Begleit- und Folgeerkrankungen beansprucht diese Krankheit inzwischen mehr als

30 % aller Ausgaben im Gesundheitssystem.

 

Dr. Rundfeldt wies anhand einer Power Point-Präsentation kurz umrissen auf alle Formen der Diabetes hin. Auch darauf, wie viel unsere Bauchspeicheldrüse leisten muss und so bei verkehrter Ernährung und zu wenig Bewegung aus dem „Gleichgewicht“ gerät. Die Folgen sind schlimm und beängstigend. Unsere Nahrung muss ausgewogen sein. Möglichst ungesättigte Fette, wenig Streichfette – eher Öl, recht salzarm leben, mit Zucker „geizen“. Rauchen und Alkohol stehen ebenso auf der Negativseite. Vermeiden ist besser als behandeln. Seinen Body Maß Index sollte man nicht überschreiten.

 

Edith Winkler bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Dr. Rundfeldt. Es war noch ein wenig Zeit für persönliche Fragen.

 

Weil witterungsbedingt die Teilnahme so gering war, wird versucht, dass dieser Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt nochmals angeboten wird.

 

Ursel Ebel-Whitcomb

Jahreshauptversammlung

06. Februar 2013

Der LandFrauenVerein Munkbrarup und Umgebung traf sich zur alljährlichen Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus. Die Punkte der Tagesordnung versprachen eine interessante Veranstaltung. Gleich zu Beginn wurde eine Spende an den Förderverein „Museumsdorf Unewatt“ in Höhe von 300,00 Euro an den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Dietrich Henningsen überreicht. Einen umfassenden Einblick in die Museumsgeschichte und die Museumsarbeit erhielten die LandFrauen von Karen Precht. Nach einem gemütlichen Imbiss und einem Jahresrückblick per Powerpointpräsentation wurde es spannend.

Die Posten des kompletten Vorstandes und zweier Beisitzerinnen standen zur Wahl. Anja Greggersen, die 1. Vorsitzende des LandFrauenKreisVerbandes leitete die Wahl. Der bisherige Vorstand konnte erneut für alle Ämter gewonnen werden und wurde in einstimmiger Wahl bestätigt. Eine Überraschung gab es dann aber doch noch. Nachdem nun mehrere Jahre keine 2. Vorsitzende dem Vorstand angehörte, stellte sich Christa Ewert, bisher als Beisitzerin tätig, zur Wahl zur Verfügung. Gewählt und bestätigt wurden: Edith Winkler als

1. Vorsitzende, Christa Ewert zur 2. Vorsitzenden, Heike Kroll als Schriftführerin und Barbara Koch als Kassiererin. Zu Beisitzerinnen wurden Ingrid Andresen und Ingrid Kuzca gewählt und verstärken somit das Team um Sigrid Petersen und Helga Glandorf.

 

Sicherlich einmalig in dem Vereinsleben eines LandFrauenVereins war die Aufnahme von männlichen Fördermitgliedern. Es stellten sich gleich 2 Herren vor und baten um Aufnahme. Immer wieder, so berichteten sie, kämen sie zu verschiedenen Veranstaltungen als Gäste und würden nun gerne den Verein fördernd begleiten. Die Satzung wurde nach Abstimmung geändert. Edith Winkler blickt auf ein Jahr mit 17 interessanten Veranstaltungen zurück. Seminare, Vorträge, Besichtigungen, Kochkurse, Exkursionen und Reisen standen für 204 Mitglieder auf dem Programm.

 

Heike Kroll

 

"Grüne Woche" in Berlin

 - 22./23. Januar 2013 - 

 

Gut gelaunt, und voller Erwartung was es zu sehen und erleben geben wird, trat der LandFrauenVerein von Munkbrarup und Umgebung per Bus die Reise an. Leider konnte Edith Winkler (1. Vorsitzende) aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein – schade! Sie wurde allerdings durch ihren Mann Manfred sehr gut vertreten.

 

Gut und sicher fuhr uns der Busfahrer Jörg Stielow in die Hauptstadt. Die gleich vorgenommene Stadtrundfahrt verlief nicht nach Plan, da das Regierungsviertel weitläufig gesperrt war. Die Ursache: Französischer Staatsbesuch anlässlich „50 Jahre Elysee-Vertrag“.

 

Am Abend besuchte die Mehrzahl von uns den „Friedrichstadt Palast“ und konnte eine exzellente Show genießen. Diese Show begeisterte und verzauberte - sie war eine Augenweide.

 

Na, und wenn man dann schon in der Nähe des deutschen und französischen Doms mit dem Konzerthaus dazwischen ist, wollten wir sehen, wie diese Gebäude – angestrahlt in den deutschen bzw. französischen Farben aussehen. Die Illumination erfolgte für zwei Tage anlässlich des Elysee-Vertrages. Hätte uns sicherlich mehr Begeisterung entlockt, wenn es wärmer und wir nicht durchgefroren und müde gewesen wären.

 

Am nächsten Tag erfolgte der Besuch auf der „Grünen Woche“. Um viel zu sehen, muss man Zeit und Kondition haben. Durch die Hallen „Landwirtschaft“ gelangten wir zur „Deutschen Ernährungswirtschaft“. Hier interessierte uns der Stand der LandFrauen. Nicht alle haben ihn gefunden, selbstverständlich aber Manfred Winkler. Als er hier mit den Frauen ins Gespräch kam, waren diese sehr davon angetan, dass er für seine Frau als Vertretung eingesprungen ist.

 

An den Ständen der Bundesländer traf man auf viele bekannte Produkte. Dies sah ganz anders aus, als wir in die Hallen der internationalen Ernährungswirtschaft kamen. Augen und Geruchssinn befassten sich des Öfteren mit etwas Neuem. Ebenso waren die Farben und Trachten bunt und vielfältig. Ja – wenn man doch mehr Zeit zum Verweilen gehabt hätte! Die Blumenhalle ließ schon den kommenden Frühling erahnen, ebenso wie es beim Partnerland Niederlande der Fall war.

 

Wieder zurück beim Busparkplatz, hatte niemand etwas dagegen, dass jetzt eine längere Zeit des Sitzens vor ihm lang. Etwas matt,  jedoch erfüllt von den vielen Dingen, die wir gesehen haben, wurde die Heimfahrt angetreten.

 

U. Ebel-Whitcomb

Bastelabend mit Ursel

 

- 10. Januar 2013 -

 

Die etwas andere Art von Kalenderblätter-Recycling

 

Das alte Jahr ist vergangen und so manch einer entsorgt nur ungerne den alten Kalender, besonders dann, wenn die Blätter kunstvoll gestaltet sind. Dafür müsste es doch noch eine andere Verwendung geben?!

 

Dies dachten sich auch die LandFrauen von der Ortsgruppe Munkbrarup  und Umgebung. Mit vielen schönen Kalenderblättern in der Tasche traf man sich, um Tüten oder Umschläge in sehr verschiedenen Größen zu basteln. In 2 ½ Stunden wurden sehr unterschiedliche Tüten gefertigt, wobei besonders darauf geachtet wurde, dass durch die Gestaltung das Bild auf dem Kalenderblatt recht gut zur Geltung kam. Einige Tüten konnten aus einem Bogen gefertigt werden – für andere wurden zwei benötigt. Alle waren voller Eifer und Aufmerksamkeit dabei.

 

U. Ebel-Whitcomb