Rückblick 2011

Antikhof Bissee

Der 30. MartinsMarkt  lockte am 04. November viele LandFrauen u. Gäste zum Bisseer Antikhof.


Bissee ist ein idyllisch gelegenes Dorf 20 km südlich von Kiel. Seit 1973 ist dort in einer historischen Hofanlage der „Antikhof Bissee“ zu Hause. Dazu gehören RUSS Einrichtungen, das Restaurant „Antik-Hof-Bissee“ mit Kaffeegarten und Hofladen und ein nostalgisches Gartenhaus.


Bei wundervollem Herbstwetter ging es um 10:00 Uhr mit dem Bus auf zur Tagesfahrt. Am NordOstseeKanal in Rendsburg gab es einen Zwischenstopp, um   im „Canal Kaffee“ mit Grünkohl, Scholle oder Gemüseauflauf für den Tag gerüstet zu sein. Voller positiver Erwartungen ging es dann weiter nach Bissee. Dort angekommen, konnte sich erst einmal jeder örtlich orientieren. Um Punkt 14:00 Uhr öffnete dann der MartinsMarkt in der historischen Hofanlage.  Ausgefallenes Kunsthandwerk verschiedenster Art  u. auch Möbel, waren zu  bewundern u. zu erwerben.  Einige Künstler gaben vor Ort sogar eine Kostprobe ihres Könnens.  Für den Gaumen gab es im und um den Hof herum verschiedenste Anbieter köstlicher Speisen u. Getränke. Mein Favorit war der Granatapfelpunsch, den ich am Lagerfeuer mit handgemachter musikalischer Untermalung in toller Atmosphäre genossen habe.


Für alle Mitfahrer gab es am Nachmittag im Restaurant „Antik-Hof-Bissee“ zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Auch hier wurde der Gast in einem gemütlichen und rustikalen Ambiente empfangen und verwöhnt. Nach dieser willkommenen Pause hatten wir alle dann noch einmal die Möglichkeit, den MartinsMarkt erneut zu erobern oder aber auch ins Dorf zu gehen, denn dort wartete die Feuerwehr mit einem Grillstand und auch in anderen Hofanlagen gab es verschiedenste Aussteller u. auch Möglichkeiten sich dort mit Getränken und Speisen verwöhnen zu lassen.


In der Dämmerung und späteren Dunkelheit wurde der Antikhof  in herrlich gleißendes Licht eingetaucht.  Ein wundervolles stimmungsvolles Bild bot sich uns, bevor wir um 18:00 Uhr, beladen mit den verschiedensten erworbenen Dingen und Köstlichkeiten, wieder in den Bus stiegen, um die Heimfahrt anzutreten.  

Heike Kroll

Weihnachtsfeier

Im weihnachtlich geschmückten Saal im „Edo“ in Wees fanden sich am

30. November 2011 rund  70 Frauen ein, um das Veranstaltungsjahr unseres LandFrauenVereins festlich und fröhlich ausklingen zu lassen.


Genussvoll ließ man sich die selbstgebackenen Kuchen und das Schmalzbrot zu Kaffee und Tee schmecken. Dabei kam die Unterhaltung keinesfalls zu kurz – der Geräuschpegel im Raum tat dies deutlich kund.
Zur Unterhaltung wurden nicht nur Geschichten vorgelesen und gesungen, denn „Rolfs Musikschule aus Steinbergkirche“ trat mit elf Mädchen und Jungen auf, um uns auf ihren Keyboards und Akkordeons musikalisch zu unterhalten. Dieser Programmpunkt bereitete allen viel Freude. Vor allem, als das anfängliche Lampenfieber vorbei war, wurde das Spiel flüssiger und man konnte die Freude der Akteure beim Musizierenden merken.


Sie ernteten viel Applaus und kamen nicht ohne Zugabe davon. Zur Freude aller Anwesenden kam der Nikolaus höchstpersönlich vorbei, um die Spieler mit einer kleinen Gabe zu verabschieden.
Es war ein schöner und besinnlicher Abend.


U. Ebel-Whitcomb

Adventsmarkt in Haarkmoor

 12. November 2011


Zum 5. Male organisierten die Mürwiker Werkstätten in ihrer Außenstelle Harkmoor einen Advents-/Weihnachtsmarkt.


Das schöne Herbstwetter trug dazu bei, dass eine Vielzahl von Menschen die Ausstellungsräume besuchten. Die Mürwiker Werkstätten waren mit Bürsten und Besen aus der eigenen Manufaktur vertreten. Die Behinderten fertigen die Gegenstände in den eigenen Werkstätten an. Die Artikel sind von höchster Qualität und wurden gerne gekauft. Von ihrem Bauernhof in Rabenholz Dollerup waren verschiedene schmackhafte Brote im Angebot. Diese fanden schnell Abnehmer.


Die Gastaussteller deckten Bereiche wie Kunsthandwerk, selbstgefertigte Marmeladen und Gelees, Handarbeiten und noch vieles mehr ab. Man konnte Kerzenziehen (war eine kalte Angelegenheit, da es draußen stattfand) und die Kinder ließen sich gerne schminken – was heißt hier Kinder, ein Opa war zur Freude der Enkelinder ebenfalls dabei.  


Selbstverständlich kam auch der kulinarische Bereich nicht zu kurz. Die Pfadfinder boten ihren speziellen Pfadfindertee „Tschai“ an – schmeckt echt lecker – und neben Herzhaftem aus der Küche hatte unser Verein Munkbrarup eine reichhaltige Kuchentheke aufgebaut.


Rose Frei, Leiterin der Mürwiker Werkstätten Harkmoor bzw. Sylvia Bunn, verantwortlich für den Adventsmarkt, freuten sich, dass ein guter Überschuss erwirtschaftet wurde, der als Spende direkt den Behinderten zugute kam.

U. Ebel-Whitcomb

Vortrag über Arthrose

Im Alter hat sie jeder und keiner mag sie,

gemeint ist hier die „Arthrose“

 - 06. Oktober 2011 -

 

Zu diesem Thema der Gelenkdegeneration lud unser Verein am 

in den Birkhof in Wees ein.


Wichtig war den 22 Teilnehmerinnen vor allem: Wie kann vorgebeugt werden und was ist zu tun, wenn die Gelenke über den Anlaufschmerz hinaus sind und immer mehr Beschwerden verursachen.


Die Heilpraktikerin Irene Andler aus Flensburg erklärte erst einmal, dass aus dem Missverhältnis zwischen Gelenkbelastung und Gelenkbelastbarkeit eine degenerative Veränderung entsteht – die Arthrose. Diese kann sich weiter entwickeln zur Gelenkentzündung – Arthritis. Für Schmerzen durch Entzündungen und Folgeschäden an den Gelenken ist Rheuma ein Sammelbegriff für etwa 450 verschiedene Erkrankungen, die alle eines gemeinsam haben – sie sind sehr schmerzhaft.


Wie beugt man vor?

Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fett, Fleisch und Zucker, dafür mehr Obst und Gemüse essen – also eine basische Ernährung, damit der Körper nicht übersäuert wird. Wir reagieren ja auch sauer, wenn uns etwas nicht passt und genauso macht es unser Körper. Genügend Bewegung gehört ebenso dazu, denn Gelenke wollen bewegt werden, sonst „rosten“ sie ein. Dies muss kein Kraft- und Leistungssport sein. Leichter Ausdauersport und Gymnastik sind empfehlenswert, denn die Gelenke wollen bewegt aber nicht strapaziert werden.


Ist man bereits über den Anlaufschmerz hinaus und schon in der Phase angekommen, dass man nicht mehr richtig aufstehen kann und beim Hinknien Schmerzen hat, so sollte man den Arzt aufsuchen. Eine Gelenkentzündung bereitet Unbehagen und dies kann mit Medikamenten gelindert werden.  Da nicht jeder Medikamente verträgt, vor allem, wenn bereits wegen anderen Beschwerden welche eingenommen werden müssen, so zeigte Irene Andler auch den Weg auf, mit Hilfe von homöopathischen Mitteln und Vitaminen die Schmerzen zu lindern. Hierbei erwähnte Sie ausdrücklich die Schüßler Salze.


Damit nach dem Vortrag gleich die richtige „Bewegung“ in die Sache kam, ging Irene Andler nun zum praktischen Teil über. Sie machte mit den Teilnehmerinnen Klopf- und Entspannungsübungen. Alle waren voll dabei und merkten, wie gut diese Auflockerungen nach dem Sitzen und Zuhören taten.


Es war ein gelungener Abend.

U. Ebel-Whitcomb  

Modenschau "Bella Secunda"

Modenschau und Verkauf für die Hospiz-Arbeit

  mit der Boutique „Bella Secunda“ –  am 14.09.2011


Wer kauft sich nicht gerne im Herbst etwas Neues an Kleidung? So dachten es auch die LandFrauen von Munkbrarup und hatten zum zweiten Male in diesem Jahr zu einer Modenschau der Second Hand-Boutique „Bella Secunda“ eingeladen.


Der Saal der Gaststätte „Edo“ in Wees war bis zum letzten Stuhl besetzt. Mit Kaffee und Kuchen begann die Veranstaltung. Edith Winkler  und Elke von Hassel (Bella Secunda) begrüßten die Gäste.


Wie gewohnt, startete Elke von Hassel in ihrer netten, launigen Art die Moderation. Die Models zeigten zuerst Mode für den Alltag und nach einer Pause – in der schon tüchtig anprobiert und eingekauft wurde – ging es mit festlicher Garderobe weiter.


Es war gut, dass zwischendurch über die Arbeit im Hospiz erzählt wurde. Hier kam deutlich zum Ausdruck, wie wichtig gerade die Präventionsarbeit an Kindern ist. Spontan meldete sich eine Dame für die Mitarbeit im Team, was Beifall hervor rief.


Der Nachmittag verging schnell. Viele gingen mit einem Neuerwerb an Kleidung oder einer Tasche nach Hause. Der Erlös waren 1.200 Euro für die Arbeit des Kinderhospizes.    

U. Ebel-Whitcomb

Verleihung der Silbernen Biene

Auszeichnung mit der „Silbernen Biene“ der LandFrauen

Sabine Johannsen aus Munkbrarup-Iskiersand erhielt diese Ehrennadel

 

Es ist schon einige Jahre her, dass der LandFrauenVerein Munkbrarup die „Biene“ an eine Mitarbeiterin verleihen konnte. So war es für Heike Kroll (in Vertretung der 1. Vorsitzenden) eine besondere Freude und Ehre, diese Schmuck-Biene an Sabine Johannsen zu überreichen. Dies geschah in einem kleinen, gemütlichen offiziellen Rahmen.

 

Es ist nicht häufig, dass der LandesVerband der LandFrauen diese Nadel vergibt. Die Richtlinien sind nicht für jedermann zu erreichen. Muss man doch mindestens acht Jahre im Vorstand eines Ortsvereines als 1. oder 2. Vorsitzende beziehungsweise als Kassiererin oder Schriftwartin tätig gewesen sein. Sabine Johannsen war sehr erfreut, dass ihr in dieser Form für ihre langjährige Arbeit als Kassenwartin Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde.

 

U. Ebel-Whitcomb

Fahrt zum Spargelhof

Besuch beim Spargelbauern Uwe Hardt in Freienwill

26. Mai 2011

 

Da im vorigen Jahr der Besuch auf dem Spargelhof so sehr gut gefiel, wurde er in diesem Jahr wiederholt. Diesmal nahmen 96 Personen daran teil. Die Zahl war doch ein wenig zu groß, denn bei den Erklärungen über die Technik bei der Ernte und allen Arbeiten danach, konnten längst nicht alle verstehen, was gesprochen oder gezeigt wurde.

 

Erst wurde in der Halle beim Hof erklärt, was die einzelnen Schritte beinhalten. Der Spargel kommt vom Feld, wird auf + 2 Grad gekühlt, gewaschen, in die Verkaufslänge geschnitten und nach Preisklassen sortiert. Auch das Schälen mit der Maschine wurde demonstriert und die fertigen Stangen durften probiert werden.

 

Auf dem Feld sollte dann das Spargelstechen gezeigt werden. Leider war das Wetter etwas gegen die Vorführung und alle waren froh, als sie im Zelt waren und nun zum angenehmen Teil des Besuches kamen, nämlich zum Essen des Spargelgerichtes – hm, lecker!

 

Ursel Ebel-Whitcomb

Vortrag Depressionen

 

Vortrag von der Diplom Sozialpädagogin Andrea Cunow am 22. März 2011

 

23 Mitglieder und 6 Gäste waren der Einladung des LandFrauenVereins Munkbrarup gefolgt und kamen ins Gemeindehaus Munkbrarup. Schade, dass sich nicht mehr Menschen diesen interessanten Vortrag angehört haben!

 

Anhand von Graphiken wurde gezeigt, dass die Krankheit „Depression“ am häufigsten vorkommt und, dass der dadurch oftmals ausgelöste Suizid weit vor den Todesursachen wie zum Beispiel Verkehrsunfall, Drogen, Aids und anderen liegt. Andrea Cunow verstand es ausgezeichnet, dieses Thema verständlich und recht umfassend durch eine Power-Point-Präsentation zu erläutern. Bedauerlich ist es, dass nur circa 10 % der Erkrankten eine adäquate Behandlung erhalten. Grund: Es ist nicht leicht diese Krankheit zu diagnostizieren, da die Beschwerden oft so ähnlich sind, wie bei anderen Erkrankungen. Wenn sie dann erkannt ist, muss man oft lange Wartezeiten bei den Therapeuten in Kauf nehmen.

 

Es war gut zu hören, dass Depressionen heilbar sind. Beim Heilungsprozess kommt es auf die Art und Schwere der Erkrankung an, so kann die Dauer unterschiedlich sein. Viele mögliche Merkmale gibt es für eine Depression. Davon wurden uns etliche aufgezählt und die Ursachen können psychischer oder auch biologischer Natur sein.

Man merkte schnell, dass diese Krankheit noch nicht ganz im Bewusstsein der Menschen „angekommen“ ist, beziehungsweise von den Betroffenen selbst teilweise ignoriert wird, weil man sich keine Schwächen eingestehen mag. Allerdings ist für den Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig eine sehr kompetente Anlaufstelle durch den sozialpsychiatrischen Dienst vorhanden. Es wurden noch Fragen an Andrea Cunow gestellt, was zeigt, dass das Thema aktuell und von allgemeinem Interesse war.

 

U. Ebel-Whitcomb